Sonntag, 22. Juni 2008

Umzug nach Stuttgart

Samstag war schon wieder keine Langschlafen-Erholung angesagt. Denn es galt mein beschränktes Möbiliar nach Stuttgart umzuziehen. Bis zum 1.7 ist schließlich nicht mehr viel Zeit. Meine Eltern hatten sich freundlicherweise Zeit genommen, so dass wir mit zwei Autos mein Bett und meinen Extreme-Computerschreibtisch ohne Transporter-anmieten dort hinfahren konnten.

Ich habe jetzt übrigens doch die Wohnung über dem griechischen Restaurant genommen, da mich die einschlägige Mädels WG mit (rosa Außenfassade) sitzen gelassen hat und das Zimmer bereits anderweitig vergeben hatte. Wäre also nur noch der Random-Türke oder noch die Dipl. Psychologin mit dem hässlichen Inventar und all den Traumfängern etc. gegangen, da hab ich mich lieber für das Zimmer mit Superblondinenassesment-Center entschieden. Und nein, es ist natürlich garkein griechisches Restaurant, sondern ein äh irakisches. Als Bush-Fan darf ich mich dann dort also vorerst nicht outen, sonst bekomme ich direkt das obligatorische Warnmesser in den Rücken. Zum Glück war die Wohnung bereits fast fertig renoviert und (besonders im Badezimmer) ziemlich top in Schuss:

Das soll zwar noch von nem Profi wieder gerichtet werden, im Laufe der Woche soll auch noch die Küche reinkommen, so dass zum 1.7. alles bezugsfertig ist. *Hust hust

Immerhin ist mein Zimmer schon fast fertig. Eine Woche vor Arbeitsbeginn also alles im Lot.

Auch der irakische Vermieter ist natürlich ebenfalls top-seriös am Start und hat hat nach dem Unterschreiben des Mitvertrags erstmal auf dem Balkon ordentlich Wasserpfeife geraucht. Und mehrere Frauen scheint er auch zu haben. Die Iraker scheinen also die Matrosentaktik zu kennen.;-) Achso, meiner Mum hätte ich die Wohnung besser nicht von innen gezeigt, jetzt denkt die, dass ich voll assi am Start bin. Dabei ist das ganze für mich sogar durchaus eine ultimative Verbesserung. Schließlich wohne ich zur Zeit ja halboffiziell in Mainz, habe meine Klamotten in einer großen gelben Kiste, schlafe in einem geteilten „Einpersonen-Bett“ im abgefucktesten Studentenwohnheim aller Zeiten. Das „Hartenberg“ Wohnheim ist schließlich so extrem kaputt, dass es am Ende des Jahres einfach nur ABGERISSEN wird.

Ehm. Versteh jetzt garnicht warum, sieht doch besser aus als die meisten Häuser in Jugoslavien nach dem Kosovo-Krieg oder die Mehrheit der alten Plattenbauten im Ostblock. Und Einschusslöcher gibt’s auch keine. ;-) Und solange man im Wohnheim den ultimativen Annette-Bonus vorfindet kann mir die Schäbigkeit von Außen bestimmt nichts anhaben ;-)

Keine Kommentare: