Sonntag, 4. Mai 2008

BeachParty in Mainz

Das Wetter war ja schonmal wieder richtig gut, völlig klar, dass wir zum Strand mussten. Dazu gibt es in Mainz, meiner neuen Lieblingsstadt, extra einen künstlichen angelegten Sandstrand mit Palmen (und Eintritt, *fluch). Natürlich waren wir weiterhin in Form der Supersingle-Gang unterwegs bestehend aus Gümmi, mir und äh einem unbekannten, der nicht mehr im Blog vorkommen will *g. Der Gümmi hat sich direkt mal ein ordentliches Outfit für ne echte Beach-Party zugelegt.

Am Ende kam sogar noch der NDA mit paar Kollegen. Das Ambiente war echt romantisch so mit tollem Nachtblick über den Rhein. Fehlen nur noch die Mädels *g (die sich ja alle nicht melden wollen...)

Zwischendurch kamen noch paar Artisten und wollten die paar wenigen Superblondinen auf der Party mit ihren Feuerschlucker-Skills beeindrucken. Also nix mehr mit Nerd-Quote von der letzten Mainzer Party und daraus resultierendem Oberchecker-Bonus..... Auch war die Party insgesamt etwas zu statisch und die Getränke waren auch ziemlich teuer.

Höhepunkt des Abends war dann, dass der "Unbekannte" Gang-Kollege auf den glitschigen Rhein-Treppen in den Rhein gefallen ist, sich die Hose versaut hat und äh gefroren hat. ;-)

Also hab ich ihm meine Anzugshose aus dem Auto geliehen und wir sind ab ins 50°. Leider war die Temperatur dort nicht ganz so hoch, so dass er auch weiterhin mit nassen Füßen abdancen musste.

Dem Gümmi hat die Elektromusik nicht so zugesagt, mir schon eher. Fazit des Abends: Im Sommer gehts auf jeden Fall noch mehrfach ab zum Strand! Aber gestern wars erstmal noch ein Kaltstart.

Stadtfest in Dürkheim

Jetzt gibt es gleich eine sehr komplizierte Überleitung von Fussball zum Stadtfest in Bad Dürkheim. Also bitte aufmerksam lesen ;-)

Also: Beim Fussball ist das Leben ziemlich einfach. Da gibt es verschiedene Leitlinien, auf die man sich immer verlassen kann. Also triviale Statements wie zum Beispiel "Das Runde muss ins Eckige", "Das nächste Spiel ist das schwerste" und "Der Ball ist rund". Die Tücke liegt also bestenfalls noch im Detail. Die Bayern aus München haben sich natürlich wieder nicht an die obigen Richtlinien gehalten, deshalb sind sie auch zu Recht gnadenlos mit einer 4:0 Niederlage aus dem UEFA-Pokal geflogen.

Eine völlig andere Geschichte ist das beim sogenannten UEVA-Pokal. Leitlinien wurden dort bisher keine verabschiedet ;-) Sicher ist nur, dass man dort als Zweitligaverein aus Kaiserslautern schon von Anfang an diverse Qualifikationsprobleme hat *g Bleibt nur zu hoffen, dass man nicht in die Vierte Liga absteigt. Viel spannender ist dabei aber noch, dass man aus der "klassischen" Welt des "normalen" Fussballs erst noch in die "nicht-klassische" Welt des UEVA-Pokals eintauchen muss.

Durch die VIP-Statusmäßig hervorgerufene Unschärferelation für Raum und Zeit wird alles ungreifbar. Jeder bucht willkürlich zufällig Termine im UEVA-Pokal ein. Deshalb ist es nicht länger möglich den Spielplan des UEVA-Pokals auf fixe Termine festzulegen und auch der gegenwärtige Spielort ist nicht mehr beliebig genau festlegbar ;-)

Zweite Eigenschaft des UEVA-Pokals sind gequantelte Partyniveaus. Im Gegensatz zum klassischen UEFA-Pokal gibt es beim UEVA-Pokal kein Kontinuum mehr bezüglich zulässiger Partyniveaus. Man muss schon auf ganzzahligen Vielfachen oberhalb der Nullpunktsparty liegen. Oder auf deutsch: Man muss schon was zu bieten haben *g

Auf Drehimpulserhaltung usw. gehe ich mal nicht im Detail ein ;-) Denn, was labert der MrAlbi schon wieder für nen Blödsinn, mag sich da der ein oder andere denken.... Deshalb leite ich auch lieber auf den gestrigen Abend über: Es war Stadtfest in Bad Dürkheim. Es gab wieder den extended Gang-Status aus den Knaschd-Leuten. Sehr angenehme Atmosphäre, keine Schlägerei und der Wein hat ganz gut geschmeckt.

Der handelsübliche Superblondinenbonus auf dem Stadtfest wiegt den potentiellen Eva-Bonus natürlich nicht im geringsten auf. (Muss eigentlich nicht erwähnt werden, ist schließlich immer und nicht nur am Stadtfest so ;-))

Fehlt eigentlich nur noch ein Wort zum Abschluss: Prost.

Donnerstag, 1. Mai 2008

Das unglaubliche Mainz.....

Nee, echt jetzt. Mainz... die unglaubliche Studentenstadt.... Aber ich fange einfach mal von vorne an. Es war also Mittwoch und am nächsten Tag war der erster Mai. Der Tag der Arbeit ist ja bekanntermaßen der Tag, der am wenigsten mit Arbeit zu tun hat. Also sind wir im extended Gang-Status erstmal Cocktails trinken gegangen.

Extended-Gang, weil der NDA mit seinen Mädels und die Xilef-Truppe vollständig am Start waren. Und nein, ich trinke nicht durch die Nase, das Teil hat zwei Strohhalme!


Aber vom Cocktailtrinken gibts nicht soo viel zu erzählen, viel spannender wars nämlich danach, wo es allerdings VIEL weniger Bilder gibt. Dabei hat sich der extended-Gang-Status aber leider ziemlich schnell obsoletisiert. Der NDA und seine Mädels mussten alle heim, die meisten Typen aus der Xilef-Truppe waren auch alle müde. (ARR ;-))

Also sind wir mit "normalen" Gang Status bestehend aus anfangs noch 5 Leuten auf irgendeine Maifete an der Uni im Kulturkaffee, kurz Kukaff. Dort ging es eigentlich ganz harmlos los, aber irgendwas war anders....... und es war nicht die Superblondinenquote.... im Gegenteil....

Es war der Nerd-Faktor, der exorbitant hoch war. Es waren, kein Scherz, reihenweise "Klischee-Teenie-Film-Antitypen" mit Riesenbrille, grauem Strickpullover und grauer Hose unterwegs. Alternativ rechts im Bild Schachbrettpullover und braune Lederschuhe. (Dass der Xilef mit im Bild ist, ist nur Zufall). Was geht in Mainz, hab ich mir noch gedacht, das kann doch überhaupt nicht sein..... Nicht, dass wir jetzt übermäßig teure Klamotten oder übermäßig viel Stil aufweisen könnten, aber wir waren also die einäugigen im Reich der Blinden oder die Oberchecker der Party, ohne dass wir was dagegen machen konnten. *g

Dementsprechend ist dann auch der Abend verlaufen. Plotzlich hatte auch der Michi schon zwei bekannte (und hübsche) Mädels getroffen (keine Fotos). Ist ja durchaus begrüßenswert ;-) Aber nein, unglaublicherweise macht dann plötzlich der Michi mit der einen superblonden rum, die andere schaut sich das kurz an und schmeißt sich instantan dem Xilef an den Hals. Unglaublich, sowas hab ich in 11 Semestern Kaiserslautern nie gesehen ;-) Damit ist er natürlich über seinen 7 Tage alten Trennungsschmerz mit der Lydia hinweg *g MANN, der Xilef ;-)

Logischwerweise haben sich dann alle (!) plötzlich mit ihren Mädels verdrückt gehabt, die anderen Gang-Members waren auch schon lange daheim. Einfach unglaublich. Denn: Es war ja ausgemacht, dass ich beim Xilef penne. Mit 2 Cocktails und 2 Bier intus ist heimfahren nämlich auch nicht mehr so der Bringer. ;-) Der Xilef ging aber natürlich auch nicht mehr an sein Handy, er war ja schwer beschäftigt *g

Es war also unausweichlich, es blieb mir sozusagen garnichts mehr anderes übrig, als auch ein Stück vom Superblondinenkuchen in Form von Annette, 21, Chemiestudentin abzuschneiden....(Ok, war nichtmal blond.... ist aber ja auch nur so ne Redensart) Vorläufig mal ohne Details im Blog, die meldet sich ohnehin morgen nicht mehr *g

Montag, 28. April 2008

Frankfurt-Tower

Auch wenn der Flieger von der Sarah am nächsten Morgen schon um 5 losgeht....Kein Grund nach der Oper direkt ins Bett zu gehen. Leider musste ich erstmal die exorbitant hohe Parkgebühr von 20 Euro bezahlen. Und da wundert sich der Zuhälter von vorhin, dass ich mir die 35 Euro nicht mehr leisten kann....äh will ;-)

Das Ziel war der Main-Tower, der etwas außerhalb von der Stadt liegt. Weil ich ja als "erst kürzlich zugezogner" noch nicht so der Frankfurt Checker bin (wie z.B. der Fred), war ich der Meinung, dass man da noch teuer zu Abendessen kann oder so (was soll der Geiz). Den Weg sollte man hoffentlich ganz gut finden, weil den Turm sieht man ja schon von weitem.

Hat trotzdem ne Weile gedauert, bis ich die richtige Abfahrt gefunden hab, lol :-) Natürlich hatte das Teil schon zu und wir konnten nur von unten ein paar lustige Fotos knippsen. Schade, hätte gerne mal von oben über die Skyline geschaut :-) Werde ich aber irgendwann mal nachholen, wenn ich mal wieder Besuch bekomme.

Natürlich macht die Sarah ne noch bessere Figur als ich *g Sieht irgendwie Alien-Spaceship-mäßig aus ;-) (Äh, der Turm und nicht die Sarah versteht sich)

Dann wars auch schon spät und ich hab die Sarah wieder brav zum Hostel gefahren. Hat mich aber echt gefreut mal so "Hohen Besuch" zu bekommen und ich wünsche Ihr natürlich nen angenehmen Weiterflug nach Mazedonien :-)

Zum Abschluss bleibt jetzt höchstens noch die Frage, ob ich denn jemals wieder so einen quirligen Besuch bekommen werde? ;-) Wenn der Chris vorbeischauen würde, wärs ja immerhin knuffig.......

Oper

Langsam wurde es Abend. Oper stand auf dem Programm, aber vorher sind wir noch gemütlich in der Stadt rumgeschlendert, um den schönen Tag noch etwas auszunutzen. Wenn man aus den einschlägigen Rotlichtvierteln mal raus ist, ist es auch wirklich ne schöne Stadt.

Auch wollte ich noch die EZB überfallen, weil ich dringend 35 Euro klauen wollte. Hatte leider schon zu, so dass wir uns mit nem Foto begnügen mussten.

Dann gings wie angekündigt in die Opa äh Oper. Zauberflöte hieß das Stück, kennt glaub ich jeder, ich habs vorher zwar schon 3x gesehen, aber immer wieder gut, hab ich mir mal gedacht. Für alle Kulturbanausen, denen "Die Zauberflöte" nix sagt: Die Story ist wie immer aus dem echten Leben geklaut: Es geht um den schönen Jüngling, der den Superblondinenbonus abgreifen will und von allen Seiten Steine in den Weg gelegt bekommt. Im Unterschied zum "echten Leben" sind aber am Ende die Bösen und die Guten Freunde. Ehm ja. Ich war natürlich mit Jeans unterwegs, das hat natürlich in der Oper keinen Stil, aber solange ich noch nicht mit Drogenproblemen auf der Straße liegen muss ist das halb so wild hoffe ich :-)

Die Fotos während der Aufführung sind natürlich mehrheitlich nix geworden, aber die Riesenspinne muss ich hier trotzdem posten, denn jetzt weiß ich auch, warum die Sarah in der Studivzgruppe "Spinnen essen Menschen (wirklich!)" ist. Dann war erstmal Pause, in der Oper gibt es einen Riesenbalkon, von dem man noch etwas die Aussicht und das schöne Wetter genießen konnte.

Besonders cool war dann der Sonnenuntergang, der ein tolles Licht auf die Skyline in Frankfurt geworfen hat.

Nebenher habe ich versucht der Sarah mein rudimäntäres Wissen über die europäische Zentralbank, das ich auf der Luminale aufgeschnappt habe, näher zu bringen. Sie hat mal so getan, als würde sie's interessieren *g

Dann gings auch schon weiter mit der Aufführung.

Frankfurt - Alles Normal......

Ohne PSFBB musste also wieder der persönliche Stellvertreter, also ich, der SSFBB übernehmen. Dazu gings erstmal zurück zum Hostel, denn, völlig klar: die Sarah musste sich umziehen, weil wir ja in die Oper wollten. Nein, ich hab ihr beim Umziehen selbstverständlicherweise nicht geholfen, sondern brav draußen vorm Hostel gewartet. Dort habe ich direkt mal die lokale Kultur genauer unter die Lupe genommen.

Erster Punkt: Das Hostel von der Sarah war in der Kaiserstraße im Bahnhofsviertel. Auch wenn Kaiserstraße irgendwie königlich klingt.... Es ist einfach nur das äh tollste Viertel weit und breit ;-) Denn: Direkt über dem Hostel von der Sarah ist erstmal der nächste Stripclub.

Völlig normal, keine Frage. Warum das Hostel jetzt "Stay & Learn" heißt...... und WAS man in diesem Viertel so alles lernen kann?? Wer weiß.....

Zweiter Punkt: Als seriöser Typ habe ich mir dann erstmal eine Mezzo Mix gekauft, das war aber schon gleich ein großer Fehler. Denn es muss mir regelrecht auf der Stirn gestanden haben: "ACHTUNG, ICH KOMME VOM LAND UND WAR NOCH NIE IM PUFF!"

Wie ich da also so hocke, kommt doch glatt der nächstbeste Klischeezuhälter (!) mit Goldkettchen, Smoking und 2 dicken Ringen an jedem Finger an, und fragt mich mit einschlägig italienischem (?) Akzent, warum ich denn hier sitze und Cola statt Bier trinke. (Was für ne Obernassbirne, hat nichtmal erkannt, dass es Mezzo Mix war!)

Natürlich wollte ich jetzt nicht meine innersten Geheimnisse Preisgeben und hab geantwortet "So halt". Ohne den genauen Gesprächshergang zu reproduzieren, ging sein anschließender Vortrag (Monolog) mit folgenden Ergebnissen einher:

1) Geld ist völlig unwichtig, Spaß ist das wichtigste und man muss deshalb in "seinen" Puff gehen.
2) Hier in Frankfurt ist man in der anonymen Großstadt, deshalb kann man auch ruhig in "seinen" Puff gehen, keiner erfährt was.
3) Hier in Frankfurt gibt es so viele Nutten, dass man schon für 35 Euro in "seinem" Puff was gescheites bekommt.
4) Engpässe hatte er nur bei der Fußball-WM zu vermelden, dort hat er aber extra von außerhalb Personal einfliegen lassen ;-)

Auch wenn diese Argumente superseriös und überzeugend klingen, musste ich ablehnen, weil die Sarah mit dem Umziehen fertig war ;-)

Unabhängig davon gibt es natürlich genauso seriöse Gegenargumente:
Zu 1) Wenn Geld für ihn so unwichtig ist, dann soll er mir's doch ausgeben, er ist ja angeblich der Puffbesitzer *g
Zu 2) Der Typ hat natürlich keinen Plan davon, dass ich nen Blog hab
Zu 3) Echt günstig, aber immer noch 35 Euro zuviel *g
Zu 4) Fussball WM ist rum

Dritter Punkt: Auf offener Straße Dealen oder assi high auf der Straße rumliegen ist natürlich auch völlig normal. (Ok, auf dem Foto erkennt man zugegebenermaßen nix, wollte aber auch nicht zu auffällig knippsen, lol)

Ich sehe schon, das Vier-Zonen-Konzept aus dem ersten Eintrag geht voll auf...... Und auch sonst ist Frankfurt als Pennerstadt 1a zu empfehlen. Es gibt gemütliche Bänke und man kann entweder Zeitung lesen, sitzen oder schlafen. Hier im Foto sind die Penner sogar im Gang-Status unterwegs ;-)

Punkt 4: Bei der Sarah im Zimmer wurde noch eingebrochen und ein Paar Turnschuhe geklaut. Auch völlig normal nehme ich an. Ich bin halt einfach nur nix gewohnt......

Sonntag, 27. April 2008

Stadtführung

Samstag. Der zweite offizielle Sarah-Frankfurt-Bespaßungstag. Jetzt auch direkt zur Antwort auf die Frage des Tages: "Wer ist eigentlich der Frederick?"

Der PSFBB Fred studiert auch in Amsterdam, kommt aber ursprünglich eigentlich aus Frankfurt. Er erfüllt so ziemlich alle Klischees des klassischen BWL-Studenten, also so mit Polohemd (siehe Bild) und der Berufskrankheit "Sonnenbrand", sieht dafür aber mit Sicherheit ganz gut aus und hat eine langsame, beruhigende Stimme. BWL studiert er ganz bestimmt aus fachlichen Interessen und purer Überzeugung ;-) Ehm. Ja. Das muss als Information reichen, ich erzähle mal lieber, was so ging.

Als "alter Frankfurter" durfte uns der Fred also in der Rolle als PSFBB gleich morgens ääh mittags eine Stadtführung geben. Es war super Wetter, der erste richtig schöne Tag des Jahres. Die Wolken auf dem Bild waren später auch weg ;-)

Stadtführung klingt natürlich jetzt superkulturell, so als ob man was über die vielen tollen Gebäude erzählt bekommt.....Ganz so wars aber nicht, denn wir sind einmal über den Flohmarkt am Main gelaufen, über die Brücke (siehe Bild oben) und dann direkt ins Touri-Restaurant "Zum gemalten Haus". Sehr schön auf "Heimatlich" getrimmt.

Als "neuer" Frankfurter hab ich mich also sofort an die lokalen Gegebenheiten angepasst und mir also direkt mal das Gericht "Rippchen mit Kraut" bestellt und dazu einen Äppelwoi getrunken.

Direkt im Anschluss ging die seriöse Stadtführung weiter......... in die Eisdiele. 6,90 für zwei Kugeln Eis, ein sehr fairer Preis wenn man sich im Striplokal befunden hätte.

Apropos Cash-Burn, fast hätte ichs vergessen. Die Sarah war frühmorgens schon ohne uns shoppen. Sehr äh schöne rosafarbene Schuhe, wie ich finde. Aber man muss schon auch was dafür tun, um auch weiterhin als "Hoher Besuch" zu gelten ;-)

Dann musste der PSFBB Fred auch schon wieder gehen, weil er seine "Schwester" besuchen musste. Soso.... ;-)

Cocoon

Freitag Abend gings dann, wie angekündigt, noch ins Cocoon. Das ist der ultimative Szene-Schuppen vom Sven Väth, der einen ordentlichen Cash-Burn-Faktor aufzuweisen hat. Achso, wer sich jetzt auf der Basis des letzten Eintrags schon gedacht hat: "Wow, woher und wie hat denn der MrAlbi seinen ganzen Charme auf einmal ausgepackt?".... dem kann man kontern mit: "Glaub bloß keinem Blogeintrag, den Du nicht selbst gefälscht hast!". Der Hintergrund: Fürs Cocoon wurden wir vom "Primären Sarah-Frankfurt-Bespaßungsbeauftragen" (PSFBB) "Frederick" abgeholt. (Mehr zu diesem Fred im nächsten Eintrag). Dass wir jetzt auf einmal im Gang-Status unterwegs waren, war insofern natürlich sehr praktisch, da ich weiterhin die Rolle des Sekundären Sarah-Frankfurt-Bespaßungsbeauftragen (SSFBB) übernehmen durfte, der zwar den gleichen Spaßfaktor abgreifen konnte, aber weitaus weniger finanzielle und organisatorische Verpflichtungen erfüllen musste ;-)

Beispiele: Der arme Fred durfte uns dann auch erstmal quer durch die Stadt zum Cocoon hinfahren, um dann festzustellen, dass die Sarah natürlich keinen Ausweis mit dabei hatte und wir garnicht reingekommen sind. Also die Tour quer durch die Stadt nochmal zurück, den Ausweis geholt und: Ging doch. Natürlich durfte er auch direkt noch meinen Eintritt von 15 Euro bezahlen, weil er irgendwas mit der Gästeliste versemmelt hat ;-)

Der Club war natürlich supercool, alles so ein bischen auf Enterprise Borg-Style getrimmt, mein Skelettkostüm hätte echt super reingepasst. Der Sarah hat die Musik natürlich nicht so gefallen, aber der Knaschd wird mit Sicherheit bald mal vorbeischauen.

4 Euro für das 0,2er Bier, ein guter Grund nüchtern zu bleiben ;-) Der arme Fred durfte uns dann natürlich auch noch alle wieder heimfahren ;-)

Samstag, 26. April 2008

Die Sarah.....

Am Freitag gab es hohen Besuch aus Amsterdam, Holland. Inwiefern "Hoch"? Naja, das in diesem Fall nicht etwa auf irgendeinen VIP-Status bezogen, sondern auf die extendete Höhe der Schuhabsätze. Die spezielle Besucherin war die SuperSexySarah, die Ex-Freundin von ehm ja. Ihr spezieller Arschwackelgang (muss man mal gesehen haben) bringt ihr mindestens Superblondinenbonusäquivalenz. Sofort sympatisch war die Sarah darüber hinaus natürlich schon "damals", beim ersten gemeinsamen Grillen in Kaiserslautern. Denn dort hat sie sich sofort als kleine Pyromanin geoutet, die schon in jungen Jahren ihre Zimmerpflanzen abgefackelt hat.

Sie studiert mittlerweile irgendwas komisches in Amsterdam und ist gerade auf der Durchreise nach Mazedoninen. Ihren Zwischenstopp hat sie auf zwei Tage ausgedehnt, natürlich extra nur wegen mir (das lass ich mal so im Raum stehen, die wahren Hintergründe in einem der nächsten Blogeinträge) ;-). Sie ist scheinbar auch die einzigste, die jeden Tag den Blog hier liest, das verdient natürlich wirklich fetten Respekt.

Erstmal gings natürlich gemütlich was trinken und dabei 2-3 Stunden ausführlichst labern. Hauptthema des Tages: Der Unbekannte Exfreund. Inhalt: Nix für den Blog *g Dann gings noch ein bischen durch die Innenstadt, leider hab ich nur paar wenige schöne Bilder hinbekommen :-)

Noch orgineller war dann der pseudoromantische Spaziergang durch den Stadtpark... Wir haben grüne Fanta getrunken, weil Rotwein oder so wäre ja zu assi gewesen *g

Dann war es Zeit die pseudoromantische Stimmung zu canceln und das Clubbing vorzubereiten.

Sportlerfete in Mainz

Wenn in Kaiserslautern Biofete ist, denken alle Jungs immer "Ui, da sind bestimmt viele Biologinnen". Und weil das dann jeder denkt, kommen sooo viele Jungs, dass die 2-3 Superblondinen völlig in der Menge untergehen. Auf dieser Theorie basiert nun die von mir konzeptionell einwandfrei ausgearbeitete Lösung des Superblondinenquotenproblems: Man geht auf die Sportlerfete in Mainz mit der Hoffnung, dass alle Superblondinen denken: "Wow, Sportlerfete, da sind bestimmt die durchtrainierten Typen". Am Ende gehen aber die durchtrainierten Typen (zu denen ich mich jetzt einfach mal dazuzähle) völlig in der Menge an Superblondinen unter. (Was natürlich sehr zu begrüßen ist)

Die Theorie ging insofern auf, dass ich am Ende bis um 4 bleiben musste und erst um 5 im Bett war. Zum Glück musste ich erst um 7 aufstehen *g

Mittwoch, 23. April 2008

Schon wieder TÜV....

Ich sehs schon kommen.... Ich bekomme außerplanmäßig nen Job, ohne jemals wirklich ne Bewerbung geschrieben zu haben.... (Hab ja immer noch kein Zeugnis ;-))

Hintergrund: Immer noch die (alte) Geschichte mit der notdürftigen Bewerbung um ne Diplomarbeit beim TÜV Rheinland. Scheinbar waren meine getürkten Antworten auf die Standardfragen gut genug, um ein zweites Mal zum Wiederholungsgespräch eingeladen zu werden. Diesmal wirds vermutlich aber richtig fies.... Jetzt wollen sie keine allgemeinen Fragen stellen, sondern Skills testen. Ich hoffe natürlich, ich habe ordentlich gelevelt.... In einer adäquaten Selbsteinschätzung habe ich mal meine 3 Top Skills zusammengestellt:

Skill 1: Maximum Corporate Dämitsch: Wenn jede Pizza 4 Euro kostet, dann wird die genommen, mit dem meisten Belag drauf. Obs schmeckt..... Und Mietautos sollte man mir auch keine geben ;-)

Skill 2: Schwallomatquadrat: Lieber nen guten Freund verloren, als nen dummen Spruch ausgelassen oder ne gute Pointe verpasst.

Skill 3: Chronischer Strukturierungszwang: Und wenns der eine Cent ist, der auf der Straße liegt.... Alles wird ordnungsgemäß im internen Controlling verbucht!

Aus folgenden Gründen braucht der TÜV natürlich unbedingt dieses Qualifikationspotential:

zu Skill 1: Je mehr Corporate Dämitsch angerichtet ist, desto mehr kann hinterher auch teuer repariert werden. Ein Arzt hat ja auch kein Interesse an gesunden Leuten.....

zu Skill 2: Wer für den TÜV arbeitet, hat eh keine Freunde mehr....

zu Skill 3: Irgendwer muss ja die sinnlosen Managementkonzepte erfinden und in Fachbegriffe fassen, die man dann für überteuertes Geld an sinnlose Kunden verkaufen kann ;-)

Ich hoffe nur der TÜV sieht das genauso :-)

Dienstag, 22. April 2008

Was geht??

Eigentlich müsste ich mir ja jetzt langsam Gedanken machen, was nach der Diplomarbeit geht.... Hab natürlich wie immer noch nicht so den Plan und denke seit Sonntag immer nur ans Kaffeetrinken.... Aber wie immer habe ich große Übung im Planlossein und bereits jetzt zahlreiche potentielle Möglichkeiten parat:

Möglichkeit 1 (Der ursprüngliche Plan): Promovieren@KL. Mein alter Arbeitskreis, der AK GNS war (und ist) natürlich schon ziemlich gut und hat weltweit interessante Forschungsprojekte anzubieten. Nebenbei kann man jeden Tag zum Abendessen grillen und danach noch ein paar seriöse Versuche anschmeißen. Sogar auf der Homepage bin ich noch groß abgebildet.

Nachteil: Man ist in Kaiserslautern und promoviert den ganzen Tag vor sich hin, kriegt danach nen supertollen Job und darf noch mehr arbeiten.

Möglichkeit 2: Woanders promovieren. Dazu habe ich ein freizeittechnisch optimiertes Konzept ausgearbeitet: Auf nach Karlsruhe an die Eliteuni und äh den ganzen Tag von früh bis spät mit VIP-Status "Kaffee" trinken und im Schlosspark die Bahn vorbeifahren lassen. Abends dann gemütlich zu Abend essen und nebenher die Karlsruher Kuchengang übernehmen. (Und den Kuchen klauen) Zum promovieren bleibt da natürlich wenig Zeit, der Daily Calorie-Punch ist extraorbitant hoch. Das macht faul und man wird wegen Untätigkeit rausgeschmissen, bekommt Hartz IV und hat kein Geld mehr für Kaffee...

Möglichkeit 3: Garnicht promovieren. Felix's Vater meinte: "Wenn jemand dummes Zeug labert und er nicht promoviert ist, dann ist das nicht so schlimm. Wenn er aber promoviert ist, dann ists richtig peinlich!" Äh. Ok.... Das überzeugt natürlich irgendwie, denn dummes Zeug labern ist echt so ne Spezialität von mir *g

Montag, 21. April 2008

Sonntagskaffee

Der "Kaffee" in Karlsruhe ist der beste. *g

Sonntag, 20. April 2008

Sachsenhausen


Frankfurt-Sachsenhausen. Dort geht das ultimative Kneipenviertel. Der Ben und der Felix waren glücklicherweise leicht zu überreden. War auch echt lustig mit den beiden, so dass wir 3 Kneipen durchgenommen haben.

An einem Nachbartisch wollte uns ein lustiger Türke ääh Deutscher türkischer Abstammung in seriöse Gespräche verwickeln.

Topic 1: Wieviel wir ihm für den Arsch seiner Bekannten bezahlen würden.... 2 Euro 50 war ihm zu wenig. Uns eigentlich schon zu viel, das war schon ein halbes Apfelweinschorlenäquivalent! ;-)

Topic 2: Was wir denn so machen. Die Antwort war: Studieren bzw. Promovieren. Schienen für ihn zwei Fremdwörter zu sein, weshalb Felix erklären musste: "Ich mache gerade Doktor". Dann wurde der Typ unser bester Freund, weil er dachte Felix kann ab sofort ärztliche Atteste zum Blaumachen ausstellen.

Topic 3: Ob wir Drogen nehmen? Klare Sache, täglich! Er hat uns dann aber erklärt, dass das mit dem Kiffen nicht so gut ist und er das 6 Jahre nicht gemacht hat. Dann wurde er aber eingeschult. ;-)

3 derart seriöse Themen waren uns dann genug, auf gings also in die nächste Kneipe ;-)

Na denn, Prost.

Dann mussten wir auch schon wieder heim, musste am nächsten Tag früh raus. :-)

Freitag, 18. April 2008

Knochen

Dem Felix seine Eltern. Echt Premium (ich kanns garnicht oft genug wiederholen)... :-) Heute abend wurde ich z.B. zum Essen eingeladen, zusammen mit Justin, dem amerikanischen Gast. Location war "Der Knochen".... das klingt zwar erstmal irgendwie nach abgekieftem Gammelfleisch, das Gegenteil war aber richtig: Günstige Premium Steaks in ordentlich reichlichen Portionen. Also durchaus besser als der Mc Donalds!

Toller Side-Effekt: Dem Felix seine Schwester war am Start, die neben dem mittlerweile standardisierten Superblondinenbonus noch ne Menge interessanter Geschichten auf Lager hatte. (Details oder Fotos gibts hier aus privacy Gründen natürlich keine ;-)

Uni Party Mainz

Die Welterdölreserven gehen so langsam zu neige. Schuld daran sind aber nicht etwa die bösen Amerikaner oder die bösen Chinesen.... Nein, ich bin es! Mitten unter der Woche fahre ich "mal kurz" auf die Uni Party (von Frankfurt) nach Mainz. Und das, obwohl ich am nächsten Tag wieder um 6:30 aufstehen musste. Meine Homies (Gümmi, Tritschlor und Knaschd) konnte ich natürlich nicht dazu überreden extra herzugurken. Also gings "nur" mit dem Xilef und meinem Bruder, dem weltbekannten NDA, auf Tour. Böse Zungen meinen, wir sehen uns voll ähnlich. Halte ich für ein Gerücht ;-)

Natürlich war es ab sofort die Hauptmotivation des Abends den daheimgebliebenen Flachpfeiffen zu zeigen, dass sie mal besser auf die Party mitkommen wären ;-) Also fangen wir mal gleich mit dem Vergleichtest "Uni-Party Kaiserslautern versus Uni-Party Mainz" an. Die Mainzer Party war aus zahlreichen Gründen besser.

Z.B. Punkt 1: Endlich wieder Chaos beim Anstehen. Es wurde gedrückt und geschoben bis zum Umfallen. Ups, das war die falsche Formulierung, denn Umfallen war nämlich garnicht mehr möglich, so eng war es. Somit wäre man auch noch mit 4 Promille irgendwie durch das automatische Vorwärtsschieben noch auf die Party gekommen. Natürlich kommt man, wenn man es drauf anlegt, schon mit den ersten Superblondinen in seriöse Gespräche.

Kollateralschaden: Eine kaputte Tür. *Tüdeldüü... Endlich waren wir drin....Dort ging erstmal die (extended) Mainzer Gang vom Xilef. Allesamt Grinsebacken, wie der Xilef auch!

Die waren mir übrigens alle etwas suspekt, die haben nämlich ordentlich Tequila getrunken, obwohls ihnen garnicht schmeckt.... Na denn Prost :-)

Damit sind wir auch schon bei Punkt 2: In Mainz wird einfach mehr gesoffen. Nachdem die Xilef Gang ca. 1000 Tequilas pro Person (auf volle Tausender aufgerundet) abgezogen hat, hat sich der Xilef dann auch etwas geschämt und wollte fortan nicht mehr fotografiert werden ;-)

Schlimmer erwischt hat es im Bezug auf Alkohol dann nur noch einen fremden Random-Partygast, der als Versuchsobjekt für eine wissenschaftliche Studie mit dem Namen "Wieviele Flaschen passen auf den Schoß" herhalten musste.

Das auf dem Kopf war glaub ich Klopapier. Zum Glück war ich an dieser Aktion ausnahmsweise völlig unschuldig ;-).

Damit sind wir auch schon bei Punkt 3 des Partyvergleichs, dem entscheidenden Kriterium des Abends: Die Superblondinenquote. In Kaiserslautern beträgt die absolute Anzahl auf der durchschnittlichen Party etwa Minus 10. Soll heißen: Wenn in KL 10 Superblondinen auf die Party gehen WÜRDEN, ist der Raum ersteinmal leer. In Mainz muss man hingegen nur kurz die Gang vom NDA knippsen (bestehend aus Andrea, Eva und äh Name vergessen), und schon hat man 3 auf einmal im Bild.

Leider konnte ich natürlich nicht so lange bleiben, das Bett hat gerufen, aber nun denn, lieber Gümmi, Knaschd und Tritschlor.... was geht eigentlich nächste Woche?

Nachtrag: Wie war eigentlich die Uni Party in KL? Hier ein paar Kommentare von den Experten im Beginner-AG Forum.