Samstag , der 5.4.2008. Jeder Techno-Fuzzi weiß bescheid. Es ist Time WARP! In der ganzen Stadt waren die Raver los und mit gut organisiertem Drogenverkauf hätte man ordentlich was verdienen können. Deshalb war die Ubahn auch so voll, dass man garnicht reingekommen ist.

Aber wir haben natürlich mal wieder was viel besseres vorgehabt, denn: Für uns ging am Samstag erstmal ordentlich was seriöses. Die Lange Nacht der Museen. Eintritt: 15 Euro! (Statt 45 für die Time-Warp). Natürlich habe ich mich schon immer für kunstvoll angerichtetes Essen bei Mc Donalds interssiert, also war der Schritt für diese kulturell angehauchte Aktion sehr naheliegend.
Los gings mit der Mannheimer Kunsthalle. Und ja. Dort war für jeden was dabei. Selbst für alle Leute, die der Meinung sind "Kunst ist Scheiße" wurde vorgesorgt. Ein brilliant in Szene gesetztes Plastikkloset mit Loch im Boden.

Wir sind natürlich anderer Meinung und haben uns ersteinmal, wie sich das für Kunstinteressierte gehört, erstmal ne Runde Gemälde angeschaut. Ich muss sagen. Brilliant, brilliant. Mein persönlicher Favorit: Das rote Bild.

Diese Kreativität und Ideenreichtum in perfekter Kombination... auch die schwarze Schattierung, die in perfektem Kontrast schimmert... Faszinierend, wozu der menschliche Geist in der Lage ist. Aber es geht sogar NOCH besser. Vereinzelte Kommata auf schwarzem Hintergrund. Abstrakte Satzsetzungszeichen in perfektem Kontrast optimal in Szene gesetzt. Warum der Künstler keine Ausrufezeichen genommen hat? Fragen über Fragen.... aber das macht wohl die Kunst aus, dass man hinterher noch wochenlang drüber nachdenken kann.

Nächster Punkt: Alltagsgegenstände künstlerisch in Szene gesetzt. Los ging es mit popeligen Plastikschüsslen. Aber mit Beleuchtung. Wow! Diese abstrakte Kombination, einfach genial:

Die Hinterteile im Foto gehören übrigens nicht zum Kunstwerk, das wäre dann die Version 2.0 ;-)
Und wer jetzt nach diesen faszinierenden Beispielen, die MILLIONEN Wert sein müssen, immer noch nicht seine innere Ader für Kunst endeckt hat, der hätte dann in die Ausstellung von Martin Eder gehen müssen. Dieser präsentiert in seinem Zyklus "Die Armen" nackte Tatsachen.

Natürlich musste ich mir die Fotos sehr genau betrachten, um auch die Intention des Künstlers einwandfrei interpretieren zu können. Garnicht so leicht bei ca. 30 von diesen und ähnlichen Bildern.

Damit natürlich noch lange nicht genug. Als extreme-Kulturellor (wie ich mich seit neustem selbst bezeiche), habe ich natürlich auch mein technisch-wissenschaftliches Interesse noch lange nicht verloren. Dazu gings ins Technikmuseum, um ordentlich wissenschaftlich experimentieren zu können. Auch der Felix hat seine Begeisterung für mechanische Erregungen nicht halten können und hat ordentlich Longitudinalwellen produziert.

Natürlich ist Kunst mehr als Spielen und brilliante Gemälde. Auch klassische Musik spielt eine große Rolle. Die chinesische Künstlerin macht von hinten schonmal einen sehr sympatischen Eindruck. Hat leider nicht, wie man im ersten Moment vermuten könnte, auf der Flöte geblasen, sondern auf der (chinesischen) Geige gespielt.

Achso, die Musik war eine brilliante Mischung aus Melancholie und stimmungsvoll interpretierten Filmmusikstücken.
Besonders kunstvoll waren übrigens auch die Warteschlangen, so zum Beispiel die vor dem Freimaurervortrag. Dort konnte man einwandfrei den Unterschied zwischen einer Warteschlange und einer echten Schlange erkennen: Bei der echten Schlange ist das Arschloch hinten ;-)

Wartezeit im Schnitt: 50 min. Also nur halb so lang wie im USA-Cedar-Point-Park pro Fahrgeschäft. Achso, der Vortrag über Freimaurer war sehr interessant. Ich habe mitgenommen: Der Mensch ist ein Stein, der ordentlich bearbeitet werden muss. Man sollte also in Zukunft nicht mehr ohne Baseballschläger aus dem Haus gehen.
Abschließend wurde der Mannheimer Wasserturm besichtigt. Dort ging ordentlich Wasser in Form eines Springbrunnens, der Name war also berechtigt.

PS: Ja, Rasen betreten verboten..... egal *g

Aber wir haben natürlich mal wieder was viel besseres vorgehabt, denn: Für uns ging am Samstag erstmal ordentlich was seriöses. Die Lange Nacht der Museen. Eintritt: 15 Euro! (Statt 45 für die Time-Warp). Natürlich habe ich mich schon immer für kunstvoll angerichtetes Essen bei Mc Donalds interssiert, also war der Schritt für diese kulturell angehauchte Aktion sehr naheliegend.
Los gings mit der Mannheimer Kunsthalle. Und ja. Dort war für jeden was dabei. Selbst für alle Leute, die der Meinung sind "Kunst ist Scheiße" wurde vorgesorgt. Ein brilliant in Szene gesetztes Plastikkloset mit Loch im Boden.

Wir sind natürlich anderer Meinung und haben uns ersteinmal, wie sich das für Kunstinteressierte gehört, erstmal ne Runde Gemälde angeschaut. Ich muss sagen. Brilliant, brilliant. Mein persönlicher Favorit: Das rote Bild.

Diese Kreativität und Ideenreichtum in perfekter Kombination... auch die schwarze Schattierung, die in perfektem Kontrast schimmert... Faszinierend, wozu der menschliche Geist in der Lage ist. Aber es geht sogar NOCH besser. Vereinzelte Kommata auf schwarzem Hintergrund. Abstrakte Satzsetzungszeichen in perfektem Kontrast optimal in Szene gesetzt. Warum der Künstler keine Ausrufezeichen genommen hat? Fragen über Fragen.... aber das macht wohl die Kunst aus, dass man hinterher noch wochenlang drüber nachdenken kann.

Nächster Punkt: Alltagsgegenstände künstlerisch in Szene gesetzt. Los ging es mit popeligen Plastikschüsslen. Aber mit Beleuchtung. Wow! Diese abstrakte Kombination, einfach genial:

Die Hinterteile im Foto gehören übrigens nicht zum Kunstwerk, das wäre dann die Version 2.0 ;-)
Und wer jetzt nach diesen faszinierenden Beispielen, die MILLIONEN Wert sein müssen, immer noch nicht seine innere Ader für Kunst endeckt hat, der hätte dann in die Ausstellung von Martin Eder gehen müssen. Dieser präsentiert in seinem Zyklus "Die Armen" nackte Tatsachen.

Natürlich musste ich mir die Fotos sehr genau betrachten, um auch die Intention des Künstlers einwandfrei interpretieren zu können. Garnicht so leicht bei ca. 30 von diesen und ähnlichen Bildern.

Damit natürlich noch lange nicht genug. Als extreme-Kulturellor (wie ich mich seit neustem selbst bezeiche), habe ich natürlich auch mein technisch-wissenschaftliches Interesse noch lange nicht verloren. Dazu gings ins Technikmuseum, um ordentlich wissenschaftlich experimentieren zu können. Auch der Felix hat seine Begeisterung für mechanische Erregungen nicht halten können und hat ordentlich Longitudinalwellen produziert.

Natürlich ist Kunst mehr als Spielen und brilliante Gemälde. Auch klassische Musik spielt eine große Rolle. Die chinesische Künstlerin macht von hinten schonmal einen sehr sympatischen Eindruck. Hat leider nicht, wie man im ersten Moment vermuten könnte, auf der Flöte geblasen, sondern auf der (chinesischen) Geige gespielt.

Achso, die Musik war eine brilliante Mischung aus Melancholie und stimmungsvoll interpretierten Filmmusikstücken.
Besonders kunstvoll waren übrigens auch die Warteschlangen, so zum Beispiel die vor dem Freimaurervortrag. Dort konnte man einwandfrei den Unterschied zwischen einer Warteschlange und einer echten Schlange erkennen: Bei der echten Schlange ist das Arschloch hinten ;-)

Wartezeit im Schnitt: 50 min. Also nur halb so lang wie im USA-Cedar-Point-Park pro Fahrgeschäft. Achso, der Vortrag über Freimaurer war sehr interessant. Ich habe mitgenommen: Der Mensch ist ein Stein, der ordentlich bearbeitet werden muss. Man sollte also in Zukunft nicht mehr ohne Baseballschläger aus dem Haus gehen.
Abschließend wurde der Mannheimer Wasserturm besichtigt. Dort ging ordentlich Wasser in Form eines Springbrunnens, der Name war also berechtigt.

PS: Ja, Rasen betreten verboten..... egal *g

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