Tja. Heute war ich also beim TÜV zum Vorstellungsgespräch. Diplomandenstelle habe ich ja schon sicher, hab ich denen auch vorher schon geagt. Es ging also irgendwie um eine Festanstellung. Oder auf deutsch: Es ist ein Big-Posing-Contest: Ich muss denen erzählen, wie toll ich bin, dann erzählen die mir, wie toll sie sind.
Mein Einstieg ins Gespräch war natürlich schonmal schlecht. Ich war nämlich 30 min zu spät. War natürlich nicht meine Schuld, denn ich sogar 2 Stunden zu früh in Köln. Vorher dann noch gemütlich beim McDonalds und bin dann locker flockig 30 min zu früh zum tollen TÜV-Gebäude rübergeschlappt, also zur Adresse, die mir in der Email gegeben wurde.

Dort bin ich dann also zur Rezeption und hab denen erzählt, dass ich Vorstellungsgespräch bei der Frau Bla hab und jetzt da bin. Der hat die Frau Bla also angerufen, die wusste aber von nix. Die Frau Bla war nämlich..... im Urlaub...... und die Frau Blubb ist jetzt für mich zuständig und die ist im Gebäude X auf der anderen Seite der Stadt!!!!!! Da mir das jetzt viel zu assi war, auf eigene Faust durch die mir völlig fremde Stadt zu cruisen, hab ich mir ein Taxi bestellt. Hin und zurück äh 66 Euro.
Die Frau Blubb hat sich zwar entschuldigt, als ich dort war, gings dann auch gleich los mit fiesen Fragen, die ich natürlich nicht ehrlich beantworten durfte.
Z.B. die Frage: "Warum haben Sie Chemie Studiert"
Ehrliche Antwort wäre gewesen: Ajo, hab mir damals gedacht bringt dick Kohle alter!
Gegebene Antwort war: Ich habe mich schon immer für Naturwissenschaften interessiert, mein großes Hobby ist die Astronomie und weil ich immer sehr systematisch an Problemlösungsprozesse herangehe, hat mir das von Anfang an sehr gut gelegen.
Zweite Frage: "Warum haben Sie sich beim TÜV Beworben und nicht z.B. bei Boston Consulting, die ja auch scheinbar gut zu Ihrem Lebenslauf passt"
Ehrliche Antwort wäre gewesen: Du Nassbirne, da hätte ich n 1,0 Diplom gebraucht und müsste mich totschaffen, das geht ja mal garnicht!
Gegebene Antwort war: Das sind mit Sicherheit auch gute Adressen, aber von ihrer Dienstleistungspalette zu einseitig auf Managementberatung ausgerichtet, so dass ich dort mein volles Fähigkeitspotential nicht entfalten könnte
Dritte Frage: "Haben sie an der Uni schon öfters mal Vorträge gehalten und wie hat Ihnen das gefallen?"
Ehrliche Antwort: "Oh mann, das war der pure Bullshit und die Bentoung war voll der Random-Firlefanz"
Gegebene Antwort: "Gerade in der Chemie hat man das besonders geübt, weil man sehr viele Forschungspraktika machen musste und jeder mit einem Vortrag versehen war. Eigentlich hat mir das mit am meisten Spass gemacht, weil man auch am Ende über schöne Ergebnisse gut diskutieren konnte."
Versemmelt hab ichs also vermutlich nicht mit den "Standardfragen", sondern mit der Frage Nr. 4.: Wie sehen denn Ihre Gehaltsvorstellungen aus? Ehm. Ja. Kinnlade unten ist wohl ein gutes Zeichen, da sie beeindruckt sind, wieviel Realitätssinn in mir steckt..... Nee, Spass beiseite...ich hoffe mal, dass die anderen Bewerber Nassbirnen sind. Es geht ja nur um den relativen Benchmark, wie schon vorher im Studium immer :)
Mein Einstieg ins Gespräch war natürlich schonmal schlecht. Ich war nämlich 30 min zu spät. War natürlich nicht meine Schuld, denn ich sogar 2 Stunden zu früh in Köln. Vorher dann noch gemütlich beim McDonalds und bin dann locker flockig 30 min zu früh zum tollen TÜV-Gebäude rübergeschlappt, also zur Adresse, die mir in der Email gegeben wurde.

Dort bin ich dann also zur Rezeption und hab denen erzählt, dass ich Vorstellungsgespräch bei der Frau Bla hab und jetzt da bin. Der hat die Frau Bla also angerufen, die wusste aber von nix. Die Frau Bla war nämlich..... im Urlaub...... und die Frau Blubb ist jetzt für mich zuständig und die ist im Gebäude X auf der anderen Seite der Stadt!!!!!! Da mir das jetzt viel zu assi war, auf eigene Faust durch die mir völlig fremde Stadt zu cruisen, hab ich mir ein Taxi bestellt. Hin und zurück äh 66 Euro.
Die Frau Blubb hat sich zwar entschuldigt, als ich dort war, gings dann auch gleich los mit fiesen Fragen, die ich natürlich nicht ehrlich beantworten durfte.
Z.B. die Frage: "Warum haben Sie Chemie Studiert"
Ehrliche Antwort wäre gewesen: Ajo, hab mir damals gedacht bringt dick Kohle alter!
Gegebene Antwort war: Ich habe mich schon immer für Naturwissenschaften interessiert, mein großes Hobby ist die Astronomie und weil ich immer sehr systematisch an Problemlösungsprozesse herangehe, hat mir das von Anfang an sehr gut gelegen.
Zweite Frage: "Warum haben Sie sich beim TÜV Beworben und nicht z.B. bei Boston Consulting, die ja auch scheinbar gut zu Ihrem Lebenslauf passt"
Ehrliche Antwort wäre gewesen: Du Nassbirne, da hätte ich n 1,0 Diplom gebraucht und müsste mich totschaffen, das geht ja mal garnicht!
Gegebene Antwort war: Das sind mit Sicherheit auch gute Adressen, aber von ihrer Dienstleistungspalette zu einseitig auf Managementberatung ausgerichtet, so dass ich dort mein volles Fähigkeitspotential nicht entfalten könnte
Dritte Frage: "Haben sie an der Uni schon öfters mal Vorträge gehalten und wie hat Ihnen das gefallen?"
Ehrliche Antwort: "Oh mann, das war der pure Bullshit und die Bentoung war voll der Random-Firlefanz"
Gegebene Antwort: "Gerade in der Chemie hat man das besonders geübt, weil man sehr viele Forschungspraktika machen musste und jeder mit einem Vortrag versehen war. Eigentlich hat mir das mit am meisten Spass gemacht, weil man auch am Ende über schöne Ergebnisse gut diskutieren konnte."
Versemmelt hab ichs also vermutlich nicht mit den "Standardfragen", sondern mit der Frage Nr. 4.: Wie sehen denn Ihre Gehaltsvorstellungen aus? Ehm. Ja. Kinnlade unten ist wohl ein gutes Zeichen, da sie beeindruckt sind, wieviel Realitätssinn in mir steckt..... Nee, Spass beiseite...ich hoffe mal, dass die anderen Bewerber Nassbirnen sind. Es geht ja nur um den relativen Benchmark, wie schon vorher im Studium immer :)

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